{"id":337,"date":"2015-11-30T13:33:17","date_gmt":"2015-11-30T13:33:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cvsjq.ch\/?p=337"},"modified":"2015-11-30T13:33:17","modified_gmt":"2015-11-30T13:33:17","slug":"welches-solo-erhoht-die-gewinnchancen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cvsjq.ch\/index.php\/de\/2015\/11\/30\/welches-solo-erhoht-die-gewinnchancen\/","title":{"rendered":"Welches Solo erh\u00f6ht die Gewinnchancen?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Von den 314 Solisten, die am Walliser Juniorensolisten- und Quartettwettbewerb teilnehmen, spielen rund 40% Werke von Walliser Komponisten. Der Wettbewerb hat die Solokomposition im Kanton enorm gef\u00f6rdert. Doch welches St\u00fcck sollte man ausw\u00e4hlen ums ins grosse Finale, das auf Kanal9 live \u00fcbertragen wird, einzuziehen?<\/strong><!--more--><\/p>\n<p>Am Samstag 5. Dezember werden neun Experten die schwierige Aufgabe haben, die Darbietungen zu bewerten und die acht jungen Solisten aus den 314 angemeldeten Musikantinnen und Musikanten zu bestimmen, die vor versteckter Jury (drei Experten aus England) um den Gesamttitel k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p><strong>Neuer Rekord f\u00fcr Eddy Debons<br \/>\n<\/strong>Bei der Auswahl ihrer St\u00fccke setzen die jungen Musikerinnen und Musiker ihr ganzes Vertrauen in einheimische Komponisten. Jeder f\u00fcnfte (68) hat ein St\u00fcck von Eddy Debons aus Savi\u00e8se ausgew\u00e4hlt. Folgen Bertrand Moren, aus V\u00e9troz (33 Interpretationen) und Gilles Rocha, ebenfalls aus V\u00e9troz, mit 16 Solost\u00fccken.<\/p>\n<p>Nur der amerikanische P\u00e4dagoge Hale A. VanderCook (24) hindert die einheimischen Komponisten daran, die Rangliste zu monopolisieren. Bertrand Gay (6 Interpretationen) und der Freiburger Jean-Fran\u00e7ois Michel (5) haben auch Platz im Top Ten gefunden. Von 46 Komponisten wird jeweils nur ein St\u00fcck interpretiert, was f\u00fcr ein abwechslungsreiches Programm sorgt.<\/p>\n<p><strong>Zw\u00f6lf Walliser Solost\u00fccke im Top 20!<br \/>\n<\/strong>Bei der Hitparade der zwanzig beliebtesten Solost\u00fccke figurieren zw\u00f6lf einheimische Komponisten. Es sind \u2013 ganz nat\u00fcrlich \u2013 die Werke von Eddy Debons: \u00ab\u00a0Zingaresca\u00a0\u00bb\u00a0 14 Mal, \u00ab\u00a0Divertimento\u00a0\u00bb wird 10 Mal vorgetragen. Der deutsche Trompetist Oskar B\u00f6hme folgt mit seinem \u00ab\u00a0Russian Dance\u00a0\u00bb (9). Bertrand Moren platziert seine \u00ab\u00a0Oriental Variations\u00a0\u00bb und \u00ab\u00a0Fiesta\u00a0\u00bb ebenfalls sehr hoch in der Beliebtheitsskala.<\/p>\n<p>Die weitere Rangliste: \u00ab\u00a0Fantasietta\u00a0\u00bb und \u00ab\u00a0Alvaro\u00a0\u00bb von Eddy Debons, \u00ab\u00a0The Ash Grove\u00a0\u00bb vom britischen Pionier Henry Round und die \u00ab\u00a0Slavische Fantasie\u00a0\u00bb vom k\u00fcrzlich verstorbenen Deutschen Carl H\u00f6hne (7). \u00ab\u00a0Two faces\u00a0\u00bb von Gilles Rocha, \u00ab\u00a0Saltatio Diabolica\u00a0\u00bb und \u00ab\u00a0Intermezzo\u00a0\u00bb von Eddy Debons (6). 103 Solost\u00fccke werden nur ein einziges Mal vorgetragen!<\/p>\n<p><strong>F\u00fcrs grosse Finale: Vorteil an Eddy Debons<br \/>\n<\/strong>Laut 20-j\u00e4hriger Wettbewerbsstatistik l\u00e4sst sich die Wahrscheinlichkeit, sich f\u00fcr den eigentlichen Wettbewerb nachmittags zu qualifizieren wie folgt aus: mit einem Solo von Eddy Debons ist diese Wahrscheinlichkeit am h\u00f6chsten (14,2%). Folgen Philip Sparke (7,5%), Bertrand Moren (7,3%), Oskar B\u00f6hme (3,4%), Carl H\u00f6hne (3,0%), Edward Gregson (2,7%), Ennio Porrino (2,5%), Gilles Rocha (2,3%), John Hartmann (2,3%) et Philip Wilby (2,0%).<\/p>\n<p>Um ins grosse Finale zu gelangen, haben die Walliser Komponisten die beste Gewinnquote. Mit einem St\u00fcck von Eddy Debons steht die Chance bei 19,1%. Folgen: Bertrand Moren (13,6%), Philip Wilby (8,0%), Gilles Rocha (6,8%) und Philip Sparke (5,6%).<\/p>\n<p><strong>Immer besser vorbereitet<br \/>\n<\/strong>Die Solisten bereiten sich immer besser auf den Wettbewerb vor. Die immer zur\u00fcckgehende Absenzquote beweist dies auf eindr\u00fcckliche Art und Weise. Anl\u00e4sslich der ersten Ausgaben hat fast jeder f\u00fcnfte schlussendlich noch vor dem Wettbewerb aufgegeben (18% 1995 und 1997). In den darauffolgenden Jahren sackte diese Zahl auf 10-12% ein. 2009 und 2010 wiederum, gab es aus unerkl\u00e4rlichen Gr\u00fcnden einen deutlichen Anstieg der Anzahl No Shows (16%).<\/p>\n<p>Beim Rekordjahr von 2005 (401 Angemeldete) sank diese Zahl wiederum auf 9,9%. Letztes Jahr haben sich 35 Musiker nicht vorgestellt (10%). Sicher ein Beweis f\u00fcr die stetig steigende Qualit\u00e4t der Musikkurse f\u00fcr die jungen Musiker.<\/p>\n<p><strong>Hochkar\u00e4tige Experten<\/strong><br \/>\nUm all diese Konkurrenten zu beurteilen, haben die Organisatoren drei ausl\u00e4ndische Experten, Philip Harper, Alan Morrison und Simon Kerwin (GB), sowie sechs Experten aus der Schweiz engagiert: Remo Capra (LU), Roman Caprez (GR), Pascal Eicher (NE), Serge Gros (VD), Ueli Kipfer (BE) und Dominique Morel (FR).<\/p>\n<p>F\u00fcr die Qualifikationen am Morgen beurteilt jeweils nur ein Jurymitglied die Vortr\u00e4ge. Dies ist immer eine schwierige H\u00fcrde. In der Tat werden nur 80 Solisten (ebenfalls aufgeteilt zwischen den 104 kleinen und den 113 grossen Instrumenten) am eigentlichen Wettbewerb am Nachmittag (ab 13.30 Uhr) teilnehmen, wo die Juroren im Tandem wirken. Die Chance, sich zu qualifizieren steht also genau bei 1:3.<\/p>\n<p><strong>Effiziente Zusammenarbeit<br \/>\n<\/strong>Der Erfolg dieses 21. WJSQW entsch\u00e4digt auch die Grossz\u00fcgigkeit der Hauptsponsoren: Die Loterie Romande, die Bank Raiffeisen, Energies Sion R\u00e9gion, Mineralwasser Aproz, der Staat Wallis und der Walliser Musikverband. Der Spezialpreis des \u00ab\u00a0Nouvelliste\u00a0\u00bb zeichnet den j\u00fcngsten Teilnehmer am grossen Finale aus.<\/p>\n<p>Gut 200 Freiwillige tragen zum guten Gelingen dieser Veranstaltung bei, die von der Pers\u00e9v\u00e9rante aus Plan-Conthey, der Marcelline aus Gr\u00f4ne und der Concordia aus V\u00e9troz organisiert wird. Die vergangenen Ausgaben des Wettbewerbs haben jedes Mal ein zahlreiches Publikum angezogen, haben doch nicht weniger als 1200 Personen diesem musikalisch hoch stehenden Wettbewerb beigewohnt.<\/p>\n<p><strong>Mehr als 6 350 Konkurrenten in 20 Jahren<br \/>\n<\/strong>In den vergangen 20 Jahren haben genau 6671 Jugendliche (zwischen 10 und 20 Jahren) am WJSQW, einem der gr\u00f6ssten Musikwettbewerbe in der Schweiz, teilgenommen. Der Wettbewerb steht Blechblasinstrumenten offen: Kornett, Fl\u00fcgelhorn, Trompete, Althorn, Bariton, Euphonium, Posaune und Bass.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Acht Quartette im Wettkampf<br \/>\n<\/strong>F\u00fcr die 21. Ausgabe des Quartettwettbewerbs (diese Kategorie wurde erst 1997 eingef\u00fchrt), gibt es zwei Konkurrenten in der Oberklasse: Die Titelverteidiger von AC\/DC aus Chermignon spielen gegen Shake Brass, eine Allianz zwischen Bagnes und Orsi\u00e8res. Das Aufgabest\u00fcck heisst \u00ab\u00a0Water Illusions\u00a0\u00bb und wurde von Yannick Romailler geschrieben.<\/p>\n<p>In der Mittelklasse starten sechs Formationen mit \u00ab\u00a0Brass Quartet Nr. 1\u00a0\u00bb von Thomas R\u00fcedi ins Rennen: A votre Port\u00e9e (St-Maurice), LCCS School Band Quartet, \u00c9cho Weiss (Vissoie), Les Dissidents (Chermignon), Les Pitchounes (Vex) und V wie\u2026, ein Quartett, das aus den vier Vuignier Familienmitgliedern besteht, ebenfalls aus Vex.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Der Zeitplan<br \/>\n<\/strong>Der Walliser Juniorensolisten- und Quartettwettbewerb findet am Samstag 5. Dezember 2015, im Kollegium Les Creusets, in Sitten statt. Der Zeitplan sieht wie folgt aus:<\/p>\n<ul>\n<li>08.45 Uhr Beginn des Qualifikationswettbewerbs f\u00fcr die Junioren<\/li>\n<li>13.30 Uhr Beginn der Walliser Meisterschaft der Juniorensolisten, der Minis und der Quartette<\/li>\n<li>19.00 Uhr Finale der Minis<\/li>\n<li>20.00 Uhr Grosses Finale der Junioren, Direkt\u00fcbertragung auf Kanal9<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von den 314 Solisten, die am Walliser Juniorensolisten- und Quartettwettbewerb teilnehmen, spielen rund 40% Werke von Walliser Komponisten. Der Wettbewerb hat die Solokomposition im Kanton enorm gef\u00f6rdert. 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