{"id":3541,"date":"2019-12-02T06:04:06","date_gmt":"2019-12-02T06:04:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cvsjq.ch\/?p=3541"},"modified":"2019-12-02T06:04:06","modified_gmt":"2019-12-02T06:04:06","slug":"cedric-ritler-wird-seinen-titel-gegen-mehr-als-300-konkurrenten-verteidigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cvsjq.ch\/index.php\/de\/2019\/12\/02\/cedric-ritler-wird-seinen-titel-gegen-mehr-als-300-konkurrenten-verteidigen\/","title":{"rendered":"Cedric Ritler wird seinen Titel gegen mehr als 300 Konkurrenten verteidigen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Cedric Ritler, der erste Oberwalliser Sieger der Solistenmeisterschaft, bringt seinen Titel wieder ins Spiel. Aber am Samstag, den 7. Dezember, werden es im Coll\u00e8ge des Creusets in Sitten fast 320 Solisten sein, die den h\u00f6chsten Titel anstreben. 60% dieser jungen Musiker haben sich f\u00fcr ein Werk eines Walliser Komponisten entschieden! F\u00fcnf Quartette stehen ebenfalls auf dem Programm.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die 25. Ausgabe der Walliser Juniorensolisten- und Quartettwettbewerb (WJSQW) verspricht erneut spannende Musikwettbewerbe. Am Samstag, den 7. Dezember, vibriert das Coll\u00e8ge des Creusets in Sitten zu den Kl\u00e4ngen von f\u00fcnf Quartetten und 319 Solisten, mit einer Mehrheit von Kadetten (114) vor den Junioren (101) und Minis (104).<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Jahr wurde die Parit\u00e4t zwischen M\u00e4dchen (154 Konkurrentinnen oder 48,1%) und Jungen (165; 51,9%) fast erreicht. In einem Vierteljahrhundert hat sich die Beteiligung verdoppelt. Es werden 104 Cornets, Fl\u00fcgelh\u00f6rner oder Trompeten (-5 im Vergleich zu 2018), 31 H\u00f6rner (+2), 43 Baritone und Euphoniums (+2), 31 Posaunen (+2) und 5 B\u00e4sse (+2) sowie 104 Minis im Alter von 10 bis 13 Jahren (+11), unterteilt in 73 Cornets (+17), 9 H\u00f6rner (-5), 11 Euphoniums (-1), 10 Posaunen (-1) und 1 Bass (-).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sturzwelle von einheimischen Kompositionen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die lokalen Komponisten werden von Jahr zu Jahr immer mehr gew\u00e4hlt. Als Beweis daf\u00fcr werden in diesem Jahr drei von f\u00fcnf Soli von Walliser Komponisten geschrieben, die mit Eddy Debons (83 Auff\u00fchrungen), Bertrand Moren (46) und Gilles Rocha (28) das Podium der meistgespielten Komponisten monopolisieren, w\u00e4hrend Bertrand Gay (11) auf Platz 5 liegt. Ein lokales St\u00fcck zu spielen ist auch eine Erfolgsgarantie: Im Laufe des Vierteljahrhunderts haben 40% der Finalisten ein Werk eines der eben genannten Musiker aufgef\u00fchrt!<\/p>\n\n\n\n<p>Die zehn meistgespielten Soli stammen alle von Walliser Komponisten. In den Charts steht Eddy Debons klar an der Spitze der Rangliste. In der Reihenfolge: \u201eDargilla\u201c und \u201eZingaresca\u201c werden 12 mal vor \u201eAlvaro\u201c (10) ausgef\u00fchrt. Bertrand Moren&rsquo;s \u201eThe Wizard\u201c (9) hat sich vor einem Trio vom unvermeidlichen Eddy Debons durchsetzt: \u201eFantasia Iberica\u201c, \u201eFantasietta\u201c und \u201eIntermezzo\u201c und Bertrand Moren&rsquo;s \u201eOriental Variations\u201c (8). Es folgen das \u201eDivertimento\u201c des Musikers aus Savi\u00e8se, \u201eCarambar\u201c von Bertrand Gay und die \u201eRhapsody of Fire\u201c von Gilles Rocha (je 7).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Juroren von ausserhalb des Kantons<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Beurteilung all dieser Wettbewerber haben die Organisatoren acht Experten angestellt, die aus Gr\u00fcnden der Unparteilichkeit alle von ausserhalb des Kantons kommen. Die drei ausl\u00e4ndischen Juroren sind der belgische Dirigent Luc Vertommen und zwei Solisten der ber\u00fchmten Black Dyke: Richard Marshall (Cornet) und Daniel Thomas (Euphonium). Sie werden von f\u00fcnf Schweizer Juroren begleitet: Remo Capra (LU), Tobias Lang (ZH), S\u00e9bastien Galley (VD), Vincent Maurer (VD) und Vincent Baroni (NE).<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt nur eine Jury f\u00fcr die morgendliche Qualifikation&nbsp;(ab 8.45 Uhr), welche schon eine sehr schwierige H\u00fcrde darstellt. Es werden nur 80 Solisten aufgeteilt zwischen 98 kleinen und 110 grossen Instrumenten zu den nachmitt\u00e4glichen Wettbewerben der Walliser Solistenmeisterschaft&nbsp;(ab 13:30 Uhr)&nbsp;zugelassen, wo die Experten im Tandem arbeiten. Die Qualifikationschancen stehen also&nbsp;grob gesagt \u00e0 weniger als zwei von f\u00fcnf Chancen!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Fr\u00fcchte einer ausgezeichneten Ausbildung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Walliser Solistenwettbewerb wird national zurecht als schwierigster als die Schweizer Meisterschaft eingestuft, weil er mehr Solisten und mehr&#8230;. Walliser zusammenbringt! Die permanente hohe Beteiligung an diesem Anlass ist das Verdienst von Leuten, die im Hintergrund arbeiten. W\u00e4hrend des Wettbewerbs treten die Musiklehrer lediglich bei der Interpretation in Erscheinung, wenn sie die Seiten der Klavierpartitur umbl\u00e4ttern. Anzahlm\u00e4ssig zeichnen sich zwei P\u00e4dagogen aus: C\u00e9dric Jacquemettaz aus Orsi\u00e8res mit 23 Sch\u00fclern und Christian Pfammatter (22), der auch Pr\u00e4sident seiner Gemeinde Guttet-Feschel im Bezirk Leuk ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Es folgen Christophe Jeanbourquin (18), Fran\u00e7ois Roh (14), David Bonvin (13) und ein Trio bestehend aus dem jungen Bastien Gaillard und den Legenden G\u00e9o-Pierre Moren und Yvan Lagger (12). Die Komponisten sind auch gut vertreten, da Bertrand Moren 11 Konkurrenten, Gilles Rocha 9, Eddy Debons 8 und Bertrand Gay 7 schicken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nachgewiesene Lehrqualit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Niveau des erteilten Unterrichts ist wirklich beachtenswert und l\u00e4sst sich auch messen! In den ersten Ausgaben des Walliser Solistenwettbewerbs entschieden sich mehr als 15% der Solisten, schliesslich nicht am Wettbewerb teilzunehmen. Dieser Anteil ist im Laufe der Jahre stetig zur\u00fcckgegangen. Die 10%ige \u00ab\u00a0No Show\u00a0\u00bb-Schwelle wurde erstmals 1999 \u00fcberschritten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einem einmaligen und unerkl\u00e4rlichen Anstieg der abwesenden Solisten im Jahre 2015 (14%) hat sich der Trend zur Anwesenheit wieder verst\u00e4rkt. 2017 hat der neue Rekord mit einer Pr\u00e4senz von 94% der registrierten Solisten unterzeichnet. Im vergangenen Jahr stellten sich 92,1% von ihnen der Jury vor. Ein klarer Leistungsausweis f\u00fcr die Qualit\u00e4t der Vorbereitung durch die Musiklehrer.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Familiengeist<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der WJSQW ist oft eine Familienangelegenheit: Mehr als ein Drittel der Teilnehmer wird mit einem Bruder oder einer Schwester kommen. Tats\u00e4chlich entsenden 54 Familien zwei Solisten, w\u00e4hrend es sieben Trios gibt: die Fragni\u00e8re aus Basse-Nendaz, die Cl\u00e9ment aus Champ\u00e9ry, die Pfammatter aus Guttet-Feschel, die M\u00e9trailler aus Evol\u00e8ne, die Giroud aus Grimisuat, die Vuignier aus Vex und die Pierroz aus Liddes.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Erfolg h\u00e4ngt auch von der Grossz\u00fcgigkeit der Hauptsponsoren ab: Loterie Romande, Raiffeisenbank, Energie Sion R\u00e9gion (esr), Staat Wallis und Kantonaler Musikverband Wallis. Diese Unterst\u00fctzung gew\u00e4hrleistet den reibungslosen Ablauf dieser Meisterschaft. Der Spezialpreis der Tageszeitung \u201eLe Nouvelliste\u201c ist eine spezielle Leistungsanerkennung f\u00fcr die\/den j\u00fcngste\/n Finalteilnehmer\/in.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rund 200 Freiwillige im Einsatz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Circa 200 Freiwillige widmen ihre Freizeit als Helfer und Mitwirkende zum Gelingen dieses Anlasses. Dieser wird seit der Gr\u00fcndung durch die Musikvereine Pers\u00e9verante Plan-Conthey, Marcelline Gr\u00f4ne und Concordia V\u00e9troz organisiert. Die fr\u00fcheren Ausgaben haben jedes Mal mehr als 1200 Personen angezogen, um diese Spiele von hoher musikalischer Qualit\u00e4t zu verfolgen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcnf Quartettformationen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr diese 23. Auflage (diese Kategorie wurde erst 1997 er\u00f6ffnet) werden f\u00fcnf Quartette in der Mittelklasse antreten. Der Vorjahrsieger, das Quartett Mixt in Brass, bringt seinen Titel wieder ins Spiel. So wird Lionel Fumeaux wieder einmal auf seine gewohnte Bassposaune f\u00fcr das Euphonium verzichten und Emeline Bapst (Horn) sowie Oph\u00e9lie Verg\u00e8res und Fran\u00e7ois Buchard (Cornet) begleiten. Sie werden mit den Quartetten Friends, Liberty Quartet und Pink Lady konfrontiert, aber auch mit dem Team Libreville, das sich in der Oberklasse eingeschrieben hatte, sich aber mangels eines Gegners daf\u00fcr entschied, in der unteren Kategorie teilzunehmen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Zeitplan<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Walliser Solistenmeisterschaft findet am Samstag, 7. Dezember 2019, im Kollegium Les Creusets in Sitten statt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zeitplan:<\/p>\n\n\n\n<p>08.45 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp; Beginn des Qualifikationswettbewerbs f\u00fcr die Junioren<\/p>\n\n\n\n<p>13.30 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp; Beginn der Walliser Meisterschaft der Juniorsolisten, der Minis und der Quartette<\/p>\n\n\n\n<p>\u00d8&nbsp;&nbsp;19.00 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp; Finale der Minis<\/p>\n\n\n\n<p>20.00 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp; Grosses Finale der Junioren<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cedric Ritler, der erste Oberwalliser Sieger der Solistenmeisterschaft, bringt seinen Titel wieder ins Spiel. Aber am Samstag, den 7. Dezember, werden es im Coll\u00e8ge des Creusets in Sitten fast 320 Solisten sein, die den h\u00f6chsten Titel anstreben. 60% dieser jungen Musiker haben sich f\u00fcr ein Werk eines Walliser Komponisten entschieden! 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