{"id":357,"date":"2015-12-06T08:03:50","date_gmt":"2015-12-06T08:03:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cvsjq.ch\/?p=357"},"modified":"2015-12-06T08:03:50","modified_gmt":"2015-12-06T08:03:50","slug":"lionel-fumeaux-gibt-den-jungeren-eine-lektion-fabio-lehner-blatten-erster-bei-den-kadetten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cvsjq.ch\/index.php\/de\/2015\/12\/06\/lionel-fumeaux-gibt-den-jungeren-eine-lektion-fabio-lehner-blatten-erster-bei-den-kadetten\/","title":{"rendered":"Lionel Fumeaux gibt den J\u00fcngeren eine LektionFabio Lehner (Blatten) Erster bei den Kadetten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Es war seine letzte Chance, den begehrten Juniorensolistentitel zu holen, und er hat sie auch genutzt. Lionel Fumeaux hisst sich zuoberst aufs Podium, vor William Birrer und Adline Vouillamoz. Damit hat sich der Musiker aus V\u00e9troz ein vorzeitiges Geburtstagsgeschenk gemacht: er wird am 11. Dezember 20 Jahre alt. Bei den Quartetten gewinnt Shake Brass vor AC\/DC in der Oberklasse. In der Mittelklasse setzt sich die LCCS School Band durch.<\/strong><!--more--><\/p>\n<figure id=\"attachment_359\" aria-describedby=\"caption-attachment-359\" style=\"width: 169px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/cvsjq.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/CVSJQ15-Fumeaux-DSC08270-11-1-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-359 size-medium\" src=\"https:\/\/cvsjq.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/CVSJQ15-Fumeaux-DSC08270-11-1-169x300.jpg\" alt=\"Der Walliser Meister 2015, Lionel Fumeaux.\" width=\"169\" height=\"300\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-359\" class=\"wp-caption-text\">Der Walliser Meister 2015, Lionel Fumeaux.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Anl\u00e4sslich dieser 21. Ausgabe des Walliser Juniorensolisten\u00ad und Quartettwettbewerbs (WJSQW) hat es aus dem Kollegium Les Creusets in Sitten von morgens bis abends musikalisch get\u00f6nt, trafen sich doch ca. 350 Instrumentalisten an diesem Samstag, 5.\u00a0 Dezember zum musikalischen Stelldichein. Wie immer war das grosse Finale der H\u00f6hepunkt des Wettbewerbs und ein richtiges Feuerwerk an Virtuosit\u00e4t.<\/p>\n<p>Nach Auswertung \u00a0durch die Fachjury ging der begehrte Titel des Walliser Meisters aller Kategorien an Lionel Fumeaux &#8211; 98 Punkte (Bassposaune, Concordia von V\u00e9troz, Contheysanne von Aven und BB 13*), William Birrer &#8211; 97 Punkte (Bariton, Echo du Jorat von Evionnaz, BB 13*), Adeline Vouillamoz &#8211; 96 Punkte (Fl\u00fcgelhorn, Union von V\u00e9troz). Trotz einer Mehrheit von f\u00fcnf Finalistinnen konnte keine dieser jungen Frauen den begehrten Walliser Titel erobern. Zum 21. Mal blieb es eine M\u00e4nnersache.<\/p>\n<p><strong>Die englische Fachjury ist begeistert<br \/>\n<\/strong>Wie die 1200 Personen des Publikums waren auch die drei britischen Experten von den Darbietungen der jungen Walliser Solisten hingerissen und verbl\u00fcfft. Laut Philip Harper, Jurypr\u00e4sident \u00ab\u00a0war das Niveau der acht Finalisten wahrhaftig fantastisch, die drei Musiker auf dem Podium einfach nur wunderbar. Die Leistung des Siegers war gleichzeitig verbl\u00fcffend und ausserordentlich.\u201d\u00a0\u00bb<\/p>\n<p>Weiter betonte der Dirigent der Cory Band, mehrfacher europ\u00e4ischer Meister: \u00ab\u00a0Wenn man die Leistungen mit den englischen Brass Bands vergleicht, dann ist das Schweizer Niveau ein hervorragendes Beispiel: sie sind brilliant und werden immer besser. Meiner Meinung nach sind sie auf Augenh\u00f6he mit den besten britischen Formationen.\u00a0\u00bb<\/p>\n<figure id=\"attachment_363\" aria-describedby=\"caption-attachment-363\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/cvsjq.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/CVSJQ15-VuignierNell-DSC08246-11-1-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-363 size-medium\" src=\"https:\/\/cvsjq.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/CVSJQ15-VuignierNell-DSC08246-11-1-225x300.jpg\" alt=\"Die Walliser Meisterin der Minis 2015, Nell Vuignier.\" width=\"225\" height=\"300\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-363\" class=\"wp-caption-text\">Die Walliser Meisterin der Minis 2015, Nell Vuignier.<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Nell Vuignier und Eddy Debons &#8211; beide zuoberst bei den Minis<br \/>\n<\/strong>Bemerkenswerte Tatsache an diesem Finale: f\u00fcnf der acht St\u00fccke, die im Final gespielt wurden, stammen aus Walliser Federn: Bertrand Moren (2), Eddy Debons, Gilles Rocha und Tony Cheseaux. Lionel Fumeaux hat eigens f\u00fcr den Wettbewerb bei Gilles Rocha ein St\u00fcck in Auftrag gegeben: \u00ab\u00a0Fly or Die\u00a0\u00bb, flieg oder stirb. Tats\u00e4chlich hat er den Wettbewerb \u00fcberflogen. Bei den Minis sind ebenfalls die Walliser Komponisten, ganz speziell Eddy Debons, auch \u00a0sehr beliebt, interpretierten doch die vier Besten der Mini-\u00adFinalisten seine Werke.<\/p>\n<figure id=\"attachment_361\" aria-describedby=\"caption-attachment-361\" style=\"width: 474px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/cvsjq.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/CVSJQ15-Minimes-finalistes-DSC08321-11-1-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-361\" src=\"https:\/\/cvsjq.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/CVSJQ15-Minimes-finalistes-DSC08321-11-1-1024x768.jpg\" alt=\"Die Finalisten der Minis (vlnr): Jonathan Gaillard (2.), Nell Vuignier (1.), Agn\u00e8s Bornet (6.), Elia Davoli (6.), Oriana Br\u00fcckel (4.), Martin Cordonier (4.),Adrien Mabillard (3.).\" width=\"474\" height=\"356\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-361\" class=\"wp-caption-text\">Die Finalisten der Minis (vlnr): Jonathan Gaillard (2.), Nell Vuignier (1.), Agn\u00e8s Bornet (6.), Elia Davoli (6.), Oriana Br\u00fcckel (4.), Martin Cordonier (4.),Adrien Mabillard (3.).<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bei den Minis (10-\u00ad13 Jahre) hat Nell Vuignier (Cornet, Echo de la Dent Blanche, Les Haud\u00e8res) mit \u00ab\u00a0Zingaresca\u00a0\u00bb von Eddy Debons den Sieg errungen, und zwar mit einem Punkt Vorsprung auf Jonathan Gaillard (Cornet, C\u00e9cilia von Ardon), der \u00ab\u00a0Fantasia Iberica\u00a0\u00bb desselben Eddy \u00a0Debons zum Besten gegeben hat. Adrian Mabillard (C\u00e9cilia von Chermignon)gewann den dritten Platz, mit \u00ab\u00a0Divertimento\u00a0\u00bb, ebenfalls von Eddy Debons.<\/p>\n<p><strong>Titel nach Instrumentenkategorie: neun verschiedene Meister<br \/>\n<\/strong>Nebst dem Finaltitel vergibt der WJSQW einen Titel in jeder der f\u00fcnf Instrumentenkategorien. Dieses Jahr hat es bei den Kadetten (14\u00ad-16 \u00a0Jahre) niemand geschafft, gleichzeitig auch den Sieg bei den Junioren (17-\u00ad20 Jahre) zu gewinnen. In der Kategorie Alth\u00f6rner geht der Sieg an \u00a0Bridgit Moulin (St\u00e9phania von Sembrancher) \u00a0und in der Kategorie Cornet an Lo\u00efse Boulnoix (La Lyre von Conthey, ECV). Ein Oberwalliser, Fabio Lehner (Fafleralp von Blatten) gewinnt in der Kategorie Euphonium\/Bariton. Julien Roh (Contheysanne von Aven, BB Constellation) best\u00e4tigt seinen Titel des Vorjahres bei den Posaunen. Bei den B\u00e4ssen wurde kein Titel vergeben.<\/p>\n<p>Bei den Junioren gewinnen \u2013 wie im Vorjahr \u2013 Lionel Fumeaux an der Posaune und William \u00a0Birrer in der Kategorie Euphonium\/ Bariton. Bei den Alth\u00f6rnern geht der Sieg an Gabriel Murisier (Edelweis von Orsi\u00e8res und Valaisia BB). Adline Vouillamoz (Union von V\u00e9troz, BB Freiburg) holt sich den Titel in der Kategorie Fl\u00fcgelnhorn\/Cornet\/Trompete. Quentin Dessimoz (Contheysanne von Aven) gewinnt schliesslich bei den B\u00e4ssen.<\/p>\n<p><strong>Fast die H\u00e4lfte der Teilnehmer sind M\u00e4dchen<br \/>\n<\/strong>Dieses Jahr hatten sich 314 Solisten f\u00fcr den Wettbewerb angemeldet, der wie jedes Jahr im Geb\u00e4ude des Kollegiums Les Creusets in Sitten stattfindet hat und einer der gr\u00f6ssten Musikwettbewerbe in der Schweiz ist. Mit 44,6% (140 Teilnehmerinnen) n\u00e4hert sich der M\u00e4dchenanteil im Wettbewerb immer mehr der Parit\u00e4t. F\u00fcnf von ihnen haben dieses Jahr das grosse Finale erreicht.<\/p>\n<p>Um die Leistungen der Solisten zu bewerten, haben die Organisatoren hochrangige Experten engagiert, darunter drei bekannte\u00a0 Fachpersonen aus England: Philip Harper, Alan Morrison und Simon Kerwin (GB) welche von sechs Jurymitgliedern aus der Schweiz begleitet wurden: Remo Capra (LU), Roman Caprez (GR), Pascal Eicher (NE), Serge Gros (VD), Ueli Kipfer (BE) und Dominique Morel (FR).<\/p>\n<p><strong>Qualifikationschance: 1:3<br \/>\n<\/strong>Am Morgen des Wettbewerbs finden die Qualifikationen statt. Die eigentliche Meisterschaft spielt sich am Nachmittag ab. Das Finale der Minis und der Junioren findet am Abend in der grossen Mehrzweckhalle des Kollegiums Les Creusets statt. Am Qualifikationswettbewerb vom Morgen \u00a0beurteilt jeweils ein Jurymitglied die Vortr\u00e4ge. Dies ist immer eine schwierige H\u00fcrde.\u00a0 In der Tat k\u00f6nnen sich nur 80 Solisten (je 40 von den 104 kleinen und den 113 grossen Instrumenten) f\u00fcr den Wettbewerb am \u00a0Nachmittag qualifizieren, wo die Juroren im Tandem wirken. Die Chancen, sich zu qualifizieren stehen also bei 1:3. Und bei 1:10, sich \u00a0f\u00fcr das grosse Finale zu qualifizieren.<\/p>\n<hr \/>\n<h1>Quartette: Revolution in der Oberklasse<\/h1>\n<figure id=\"attachment_362\" aria-describedby=\"caption-attachment-362\" style=\"width: 474px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/cvsjq.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/CVSJQ15-Quatuors-SUP-ShakeBrass-DSC06519-11-1-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-362 size-large\" src=\"https:\/\/cvsjq.ch\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/CVSJQ15-Quatuors-SUP-ShakeBrass-DSC06519-11-1-1024x683.jpg\" alt=\"Shake Brass, Sieger bei den Quartetten der Oberklasse.\" width=\"474\" height=\"316\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-362\" class=\"wp-caption-text\">Shake Brass, Sieger bei den Quartetten der Oberklasse.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Diese 19. Ausgabe des Quartettwettbewerbs (diese Kategorie wurde erst 1997 eingef\u00fchrt) wurde durch eine Revolution in der Oberklasse gepr\u00e4gt. Nach zwei Siegen hintereinander (2013 und 2014) musste sich der Favorit AC\/DC aus Chermignon (Claude Romailler, Edi Lepagier, Eric Duc und Florent Bagnoud) mit 96 Punkten geschlagen geben. Neu geht der Quartett-Titel an Schake Brass (J\u00e9r\u00e9my Coquoz, Anthony Rausis, Paul Crognaletti und Valentin Duc.). Das Wettbewerbsst\u00fcck \u2013\u00a0\u00bb Water Illusions\u00a0\u00bb &#8211; wurde von Yannick Romailler geschrieben.<\/p>\n<p>In der Mittelklasse traten sechs Quartette an &#8211; fast alle f\u00fcrs erste Mal. Aufgabest\u00fcck war \u00ab\u00a0Brass Quartet Nr. 1\u00a0\u00bb von Thomas R\u00fcedi. Die Rangliste ist sehr knapp, k\u00fchrt aber schlussendlich die LCCS School Band (Bertrand Trincherini, Coralie Neurohr, Anne Barras und Jean-Baptiste Dubuis) zum Sieger. Diese ehemaligen Sch\u00fcler des Kollegiums \u201cLes Creusets\u201d haben sich speziell f\u00fcr den Anlass zusammengetan und haben ihre Konkurrenten &#8211; \u201cV comme\u2026\u201d der Familie Vuignier (Christian, Yohan, Daniella und Herv\u00e9 \u2013 84 Punkte). \u201cA votre Port\u00e9e!\u201d aus St-Maurice (83), \u201cEcho Weiss de Vissoie\u201d (80) und \u201cLes Pitchounes\u201d aus Vex (78) hinter sich gelassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<h1>Grosse Delegationen aus Bagnes und Orsi\u00e8res<\/h1>\n<p>Teilt man die Teilnehmer nach ihrem Wohnort ein, figuriert Bagnes zuoberst auf der Liste, mit 24 Konkurrenten, gefolgt von Orsi\u00e8res (21) und Conthey (20), Nendaz (20) und Chermignon (19). Liddes und Sitten senden gleich viel Solisten an den Wettbewerb (12).<\/p>\n<p>Danach folgen Lens (11), Vex (10), Ardon (9), Chamoson (9) und V\u00e9troz (9).<\/p>\n<p>Mehrere Musikgesellschaften entsenden mehr als 10 Solisten: Die Contheysanne von Aven und die Concordia von Bagnes teilen sich den Spitzenplatz (14). Folgen die Avenir von Bagnes und die Ancienne C\u00e9cilia von Chermignon (13). Die Edelweiss und die Echo d\u2019Orny, beide von Orsi\u00e8res, schicken respektive 12 und 9 Solisten ins Rennen. Die Edelweiss von Lens, die Union instrumentale von Liddes, die Rosablanche von Nendaz (11) und L\u2019Avenir von Chamoson (9) schliessen die Top Ten ab.<\/p>\n<hr \/>\n<h1>Direkt\u00fcbertragung auf Kanal 9<\/h1>\n<p>Der Erfolg dieses 21. Walliser Juniorensolisten- und Quartettwettbewerbs entsch\u00e4digt auch die Grossz\u00fcgigkeit der Hauptsponsoren: Die Loterie Romande, die Bank Raiffeisen, Energies Sion R\u00e9gion, der Staat Wallis und der Walliser Musikverband. Zum vierten Mal wurde das grosse Finale des Wettbewerbs in zwei Sprachen direkt auf dem Kantonsfernsehen Kanal 9 \u00fcbertragen. Der Spezialpreis des \u00ab\u00a0Nouvelliste\u00a0\u00bb, der den j\u00fcngsten Teilnehmer auszeichnet, ging an die 14j\u00e4hrige Lo\u00efse Boulnoix von der Lyre von Conthey.<\/p>\n<p>In den vergangenen 21 Jahren haben am WJSQW \u2013 einem der gr\u00f6ssten Musikwettbewerbe in der Schweiz \u00ad, genau 6671 Jugendliche \u00a0(zwischen 10 und 20 Jahren) teilgenommen. Gut 200 Freiwillige tragen zum guten Gelingen dieser Veranstaltung bei, die von der \u00a0Pers\u00e9v\u00e9rante von Plan\u00adConthey, der Marcelline von Gr\u00f4ne und der Concordia von V\u00e9troz organisiert wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war seine letzte Chance, den begehrten Juniorensolistentitel zu holen, und er hat sie auch genutzt. Lionel Fumeaux hisst sich zuoberst aufs Podium, vor William Birrer und Adline Vouillamoz. 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