{"id":3659,"date":"2019-12-08T10:04:52","date_gmt":"2019-12-08T10:04:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cvsjq.ch\/?p=3659"},"modified":"2019-12-08T10:04:52","modified_gmt":"2019-12-08T10:04:52","slug":"cedric-ritler-gelingt-das-double","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cvsjq.ch\/index.php\/de\/2019\/12\/08\/cedric-ritler-gelingt-das-double\/","title":{"rendered":"C\u00e9dric Ritler gelingt das Doubl\u00e9"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>C\u00e9dric Ritler hat seinen Titel als Walliser Meister gl\u00e4nzend verteidigt. Und der Erfolg des letzten Jahres l\u00f6ste im Oberwallis einen echten Anreiz zum Wetteifer aus, der drei Finalisten unter acht platzierte! Einzigartig in der Geschichte des Wettbewerbs: Im Finale<\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend dieser 25. Walliser Junior Solisten- und Quartettwettbewerb (WJSQW) vibrierte das Coll\u00e8ge des Creusets in Sitten zu den Kl\u00e4ngen von circa 340 Instrumentalisten, die sich f\u00fcr die Wettbewerbe am Samstag, den 7. Dezember, angemeldet hatten. Das Grosse Finale war selbstverst\u00e4ndlich der k\u00fcnstlerische H\u00f6hepunkt der Veranstaltung und ein Feuerwerk der Virtuosit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Sieg von Cedric Ritler (Alpina Wiler und BB Wallis) scheint die Oberwalliser Solisten stimuliert zu haben: Einerseits gewann er mit einer fast idealen Punktzahl von 99,5 von 100 Punkten. Andererseits f\u00fchrte er wie im Vorjahr zwei weitere L\u00f6tschentaler Cornets an: Alessandro Lehner (Fafleralp, Blatten \u2013 5.; 97,5.) und Florian Werlen (Minerva, Ferden&nbsp;und BB L\u00f6tschental&nbsp;\u2013 7.; 96,5.). Zwei junge M\u00e4dchen erg\u00e4nzen das Podium: die j\u00fcngste Finalistin (15 Jahre alt), Oriane Br\u00fcckel (Cornet, Lyre Conthey, BB 13* \u2013 2.; 99) und Eva Luisier (Posaune, Concordia Bagnes und ECV \u2013 3.; 98,5).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eEin Wettbewerb, der einzigartig auf der Welt ist\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende des Finales lobten die drei ausl\u00e4ndischen Experten in den h\u00f6chsten T\u00f6nen das Niveau der jungen Walliser Musiker. \u201eEs ist ein fast einzigartiger Wettbewerb: Nirgendwo sonst gibt es einen solchen Wettkampf. Wenn man diese erfolgreichen Solisten h\u00f6rt, sieht man, warum die Schweizer Brass Bands so stark sind\u201c, sagte der belgische Dirigent Luc Vertommen, Jurypr\u00e4sident. \u201eIch bin auch beeindruckt vom zahlreichen Publikum, das zu diesem Wettbewerb kam\u201c, f\u00fcgte er hinzu.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Richard Marshall, Solo Cornet des ber\u00fchmten Black Dyke, zeigte sich beeindruckt von der Musikalit\u00e4t und der Technik der Walliser Solisten: \u201eDas Niveau ist ausserordentlich hoch. Und selbst die J\u00fcngsten beherrschen schon das ganze musikalische Gep\u00e4ck: Feingef\u00fchl von Klang, Technik, Vibrato und Intonation!\u201c Sein junger Kollege Daniel Thomas, das Euphonium von Black Dyke, stimmt zu: \u201eEs war einer der aussergew\u00f6hnlichsten musikalischen Tage meines Lebens&#8230;\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Monopol der Walliser Soli im Juniorenfinale<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit 25 Jahren der Walliser Meisterschaft noch nie gesehen: Am Juniorenfinale wurden alle aufgef\u00fchrten Werke von Walliser Komponisten geschrieben, mit drei Werken von Bertrand Moren und Gilles Rocha sowie einem St\u00fcck von Eddy Debons und einem weiteren von Yvan Lagger. Bei den Minis unterzeichnet Eddy Debons mehr als die H\u00e4lfte der aufgef\u00fchrten Soli (4), w\u00e4hrend Gilles Rocha einmal von insgesamt sieben Finalisten gespielt wird. Genau wie letztes Jahr!<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Minis (10-13 Jahre alt) gewann diesmal Th\u00e9o Morelli (Cornet, Concordia, Bagnes), der letztes Jahr die Bronzemedaille erkoren hatte, vor Nathan K\u00fchni (Cornet, Union instrumentale, Troistorrents) und&nbsp;St\u00e9vane Sarlandie (cornet, Villageoise de Dor\u00e9naz).<\/p>\n\n\n\n<p>Doppelsieg f\u00fcr C\u00e9dric Ritler auch bei den Cornets<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich zum Finale vergibt der CVSJQ einen Titel f\u00fcr jede der f\u00fcnf Kategorien des Wettbewerbs. Bei den Kadetten (14-16 Jahre alt) sind die Meister Oriane Br\u00fcckel (Lyre Conthey, BB 13*) bei den Cornets, Fl\u00fcgelh\u00f6rnern und Trompeten, No\u00e9 Boulnoix (Lyre Conthey) bei den H\u00f6rnern, Charlotte Gaillard (Pers\u00e9v\u00e9rance Leytron und Concordia Saxon) bei den Baritonen und Euphonium. In der Kategorie Posaune erzielte Robin Fellay (Agaunoise de St-Maurice) nach 2018 das Doppel. Der Basstitel wurde nicht vergeben.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Kategorie Junior (17-20 Jahre) erzielte C\u00e9dric Ritler auch in der Kategorie Cornets, Fl\u00fcgelh\u00f6rner und Trompeten ein Doppel auf dem Instrument. Die weiteren Siege gehen an Jonathan Th\u00e9ry (Fraternit\u00e9 Liddes, Edelweiss Orsi\u00e8res und Ambitus) bei den H\u00f6rnern, Josselin Pierroz (Union instrumentale Liddes) bei den B\u00e4ssen, Colin Rey (C\u00e9cilia Ardon, Marcelline Gr\u00f4ne und BB 13* B) bei den Euphonium\/Baritonen und Eva Luisier (Concordia Bagnes und ECV) bei den Posaunen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Geschlechtergleichgewicht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Jahr war die Balance zwischen den 154 M\u00e4dchen und 165 Jungen (51,9%) nahezu perfekt. Bei der ersten Ausgabe im Jahre 1995 stellten M\u00e4dchen \u201enur\u201c 30% der Teilnehmer. Inzwischen hat sich die Gesamtbeteiligung mehr als verdoppelt und die M\u00e4dchen haben aufgeholt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Beurteilung der Konkurrenten haben die Veranstalter unparteiische Experten ausserhalb des Kantons oder des Landes gew\u00e4hlt. Dieses Jahr waren die drei ausl\u00e4ndischen Juroren der belgische Dirigent Luc Vertommen und zwei Solisten der ber\u00fchmten Black Dyke: Richard Marshall (Cornet) und Daniel Thomas (Euphonium). Sie wurden von f\u00fcnf Schweizer Juroren begleitet: Remo Capra (LU), Tobias Lang (ZH), S\u00e9bastien Galley (VD), Vincent Maurer (VD) und Vincent Baroni (NE).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine Chance auf drei, sich zu qualifizieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Qualifikationen fanden morgens statt; die Meisterschaft selbst am Nachmittag, w\u00e4hrend das Minis- und das Juniorenfinale am Abend in der grossen Mehrzweckhalle von des Kollegium Les Creusets organisiert wurde. Nur eine einzige Jury gab es f\u00fcr die morgendlichen Qualifikationen, die immer sehr schwer zu \u00fcberwinden sind. Tats\u00e4chlich durften im Rahmen der Walliser Meisterschaft, bei der die Experten im Tandem arbeiten, am Nachmittag (ab 13.30 Uhr) nur 80 Solisten (je zur H\u00e4lfte aufgeteilt zwischen den 104 kleinen und 111 grossen Instrumenten) spielen. Anders gesagt: eine von drei Qualifikations-Chancen! Diese stehen anschliessend 1 zu 10, um das grosse Finale zu erreichen!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Quartett-Meisterschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sieg des Teams Libreville<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In der mittleren Kategorie dieser 23. Ausgabe des Quartettwettbewerbs (diese Kategorie wurde erst 1997 er\u00f6ffnet) gewinnt das Team Libreville (J\u00e9r\u00e9mie und Samuel Bonvin, S\u00e9bastien und St\u00e9phanie Gaspoz; 89 Punkte) mit einem Atemzug vor dem Liberty Quartett (Karine Boson, Emilie Lagger, Juliana Bender und Jean-Marie Stalder; 88). Es folgen die Quartette Pink Lady (Neil Vuignier, Justine Glassey, Agn\u00e8s Bornet und Lisa D\u00e9l\u00e8ze; 86) und Friends (Christelle Vuignier, Vanessa Biola, Tifaine M\u00e9trailler und Larissa Ma\u00eetre, 84).<\/p>\n\n\n\n<p>Die vier Bands der mittleren Klasse spielten \u201eLa ville d&rsquo;Ys\u201c, ein eigens f\u00fcr den Wettbewerb in Auftrag gegebenes Werk von Gilles Rocha. Aus Mangel an Konkurrenten wurde die Oberklasse nicht er\u00f6ffnet.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Eine \u201eNuit des Champions\u201c am Samstag, 11. Januar<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In 25 Jahren hat die Walliser Solistenmeisterschaft 9000 junge Menschen in den Wettbewerb gebracht. Anl\u00e4sslich dieses Jubil\u00e4ums wurden alle Gewinner zu einer \u201eNuit des Champions\u201c eingeladen. Ein Dutzend wird am 11. Januar ab 20 Uhr im Saal Recto-Verso in Gr\u00f4ne (VS) auf der B\u00fchne stehen.&nbsp;Die Walliser Solistenmeisterschaft ist eine der anspruchsvollsten Wettbewerbe des Landes. Viele der Gewinner haben eine Karriere gemacht. David Rey, erster Meister, spielt heute als Soloposaune beim Brussels Philharmonic.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mit einem Dutzend Champions<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unter den anderen Champions haben die Barmaz, Rocha, Bearpark, Coquoz, Fumeaux oder Roh &#8211; um nur einige zu nennen &#8211; eine Vielzahl von Schweizer und europ\u00e4ischen Titeln gewonnen. Anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums nehmen ein Dutzend von ihnen teil. Ohne Jury. Mit alleinigem Musikgenuss bei einem einmaligen Galaabend.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Besten der Besten einer Generation Walliser Solisten werden so zusammengebracht. Ladies first: Mathilde Roh, Cornet. Dann nach Instrument: Florent Bagnoud (Bariton), Vincent Bearpark, J\u00e9r\u00e9my Dorsaz, Gr\u00e9goire Rausis, Cedric Ritler und St\u00e9phane Rudaz (Cornets), J\u00e9r\u00e9my Coquoz (Trompete), Lionel Fumeaux, Damien Lagger und David Rey (Posaunen).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Publikumspreis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der 11. Januar verspricht ein wahrhaft virtuoses Feuerwerk mit aussergew\u00f6hnlichen Soli. Auf dem Programm: Die besten Walliser Komponisten der Gegenwart: \u201eConcertino in Blue\u201c, \u201eThe King of Hell\u201c und \u201eUnexplored Lands\u201c von Bertrand Moren, \u201eThe Hypnotist\u201c und \u201eThe Golden Knight\u201c von Gilles Rocha, \u201eDinardzade\u201c von Eddy Debons, \u201eBurning Style\u201c von C\u00e9dric Verg\u00e8re.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch Klassiker wie \u201eHarlequin\u201c von Philip Sparke, \u201eConcertpiece\u201c von James Curnow, \u201eSonatine\u201c von Jean Fran\u00e7aix oder der unglaubliche \u201eChorus\u201c von Koen Seversens. Und zum Schluss wird ein Publikumspreis, der von den anwesenden Zuschauern vergeben wird, f\u00fcr etwas mehr Spass am Ende dieser \u201eNuit des Champions\u201c sorgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>C\u00e9dric Ritler hat seinen Titel als Walliser Meister gl\u00e4nzend verteidigt. 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