{"id":4546,"date":"2022-11-01T16:53:15","date_gmt":"2022-11-01T16:53:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cvsjq.ch\/?p=4546"},"modified":"2022-11-01T16:58:48","modified_gmt":"2022-11-01T16:58:48","slug":"die-madchen-holen-sich-die-paritat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cvsjq.ch\/index.php\/de\/2022\/11\/01\/die-madchen-holen-sich-die-paritat\/","title":{"rendered":"Die M\u00e4dchen holen sich die Parit\u00e4t!"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die Walliser Meisterschaft der Solisten setzt ihre weibliche Revolution fort: Im letzten Jahr hatten die M\u00e4dchen das Podium der Junioren f\u00fcr sich beansprucht und das Double bei den Minis geschafft. Dieses Jahr haben sie die Parit\u00e4t erreicht: 155 M\u00e4dchen werden sich am Samstag, den 10. Dezember in Gr\u00f4ne mit 155 Jungen messen. Zusammen mit den Ensembles werden fast 350 Instrumentalisten antreten.\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die Pandemie hat die jungen Walliser Blechbl\u00e4serinnen und Blechbl\u00e4ser nicht aufgehalten. Und schon gar nicht die jungen M\u00e4dchen. 310 Solisten (+6) sind f\u00fcr diese 27. Walliser Solisten- und Quartettwettbewerb (WJSQW) angemeldet und werden spielen, um unter den 80 Qualifizierten (40 Cornets und 40 grosse Instrumente) f\u00fcr die Walliser Meisterschaft am Nachmittag des 10. Dezembers in Gr\u00f4ne dabei zu sein. Und zum ersten Mal im Wettbewerb wird die Frauendelegation (155) die exakte Parit\u00e4t mit derjenigen der jungen M\u00e4nner erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weibliche Razzia<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Jungen werden \u00fcbrigens alle H\u00e4nde voll zu tun haben, um wieder auf Kurs zu sein. 2021 waren sie im Finale nicht nur in der Minderheit (3 von 8), sondern mussten sich auch der weiblichen Armada geschlagen geben: Oriane Br\u00fcckel (1., Cornet, La Lyre Conthey), Emma Roh (2., Bariton) und Margot Sauthier (3., Cornet, beide Contheysanne Aven), sowie Lea Fugnanesi (Bariton, Gemmi Leukerbad), 4. und beste Oberwalliserin, und Nell Vuignier (5.. Cornet, Rosablanche Nendaz). Von diesem Damenquintett nimmt nur Emma Roh aufgrund der Altersgrenze nicht teil, da sie ihren 20. Geburtstag am 2. Dezember feiert&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kampf zwischen den 87 Junioren (17 bis 20 Jahre, -9) und den 130 Kadetten (13 bis 16 Jahre, +16!) wird also ebenso eng wie hartn\u00e4ckig sein. Sie alle wollen unter die acht Finalisten kommen, die in der Recto-Verso-Halle in Gr\u00f4ne versuchen werden, die Frauenwelle von 2021 abzul\u00f6sen oder\u2026 sie zu verl\u00e4ngern.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Junge M\u00e4dchen an allen Fronten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Vorjahressiegerin L\u00e9a Boulnoix (Cornet, La Lyre Conthey) ist jung genug, um ihren Titel bei den Minis verteidigen zu d\u00fcrfen. 93 Jugendliche im Alter von 10 bis 12 Jahren (-1) werden versuchen, sie zu entthronen. Mit insgesamt 310 angemeldeten Solisten kn\u00fcpft der Wettbewerb an die Zahlen an, die 2019 die Jubil\u00e4umsausgabe des Vierteljahrhunderts gepr\u00e4gt hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch bei dieser 27. Ausgabe macht die weibliche Dominanz nicht Halt. Zum ersten Mal im Wettbewerb sind sowohl die \u00ab\u00c4lteste\u00bb, Amandine Carthoblaz (Cornet, La Libert\u00e9 Salins, die am 19. Dezember ihr 20-j\u00e4hriger Geburtstag feiert), als auch die \u00abJ\u00fcngste\u00bb, Tifenn Gessler (Posaune, Union V\u00e9troz, die am 28. November ihre zehn Kerzen ausgeblasen hat), junge M\u00e4dchen. Und als Sahneh\u00e4ubchen gibt es zum ersten Mal im Wettbewerb auch eine Komponistin, Kathleen Gaspoz, die mit \u00abBang of time\u00bb ein Solost\u00fcck geschrieben hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mittelwalliser Mehrheit gef\u00e4hrdet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf regionaler Ebene schwindet die absolute Mehrheit der Solisten im Mittelwallis (159 Instrumentalisten, 51,3%, -4%) zugunsten des Unterwallis (128, 41,3%, +3%), w\u00e4hrend das Oberwallis von dem von Cedric Ritler 2018 und 2019 unterzeichneten Doppelsieg zu profitieren scheint und um ein Prozent st\u00e4rker wird (23, 7,4%). Orsi\u00e8res ist eindeutig die Gemeinde, die die meisten Solisten entsendet (27), weit vor dem Trio Crans-Montana, Nendaz und V\u00e9troz (16), gefolgt von Gr\u00f4ne (15), Sion, Conthey, St-Maurice und Vex (14) und dann Saxon (13). Diese zehn Gemeinden delegierten mehr als die H\u00e4lfte der Teilnehmer.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Musikgesellschaften liegen die Edelweiss Orsi\u00e8res und die Rosablanche Nendaz mit 17 Anmeldungen an der Spitze. Nur einen Hauch vor der Marcelline Gr\u00f4ne und der Agaunoise St-Maurice (15). Die Ancienne C\u00e9cilia Chermignon (13) vervollst\u00e4ndigt die F\u00fcnfergruppe. Die Fafleralp Blatten ist die am st\u00e4rksten vertretene Oberwalliser Musikgesellschaft (5 Konkurrenten).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ablauf des Wettbewerbs<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt nur eine Jury f\u00fcr die morgendliche Qualifikation (ab 8.45 Uhr), die immer noch eine sehr schwierige H\u00fcrde darstellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es werden nur 80 Solisten aufgeteilt zwischen den 123 kleinen und 94 grossen Instrumenten zu den nachmitt\u00e4glichen Wettbewerben der Walliser Solistenmeisterschaft (ab 13:30 Uhr) zugelassen, wo die Experten im Tandem arbeiten. Die Qualifikationschancen stehen also grob gesagt \u00e0 weniger als zwei von f\u00fcnf Chancen!<\/p>\n\n\n\n<p>Circa 200 Freiwillige widmen ihre Freizeit als Helfer und Mitwirkende zum Gelingen dieses Anlasses. Dieser wird seit der Gr\u00fcndung durch die Musikvereine Pers\u00e9verante Plan-Conthey, Marcelline Gr\u00f4ne und Concordia V\u00e9troz organisiert. Die fr\u00fcheren Ausgaben haben jedes Mal mehr als 1200 Personen angezogen, um diese Wettk\u00e4mpfe von hoher musikalischer Qualit\u00e4t zu verfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wichtige Unterst\u00fctzung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Erfolg des 27. WJSQW belohnt auch die Grossz\u00fcgigkeit der Hauptsponsoren Loterie Romande, Raiffeisen, Groupe Mutuel, Oiken, Staat Wallis und Kantonaler Musikverband Wallis. Bei den Sonderpreisen zeichnet der Preis des \u00abNouvelliste\u00bb den j\u00fcngsten Teilnehmer am grossen Finale aus.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Vier Formationen in Quartetten und ebenso viele in Ensembles<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der 25. Ausgabe (diese Kategorie wurde erst 1997 er\u00f6ffnet) werden vier Formationen in der mittleren Kategorie antreten. Der Vorjahressieger, das Quartett Alco&rsquo;Rythme aus Bagnes (Enzo Davoli, Fr\u00e9d\u00e9ric Voutaz, Florian Darbellay und Valentin Cl\u00e9ment), tritt erneut an und wird gegen drei weitere Anw\u00e4rter k\u00e4mpfen: Promess&rsquo;quartet, The Blondes and the Yellows und das Trojkatre Quartet. Das Pflichtst\u00fcck ist eine neue Komposition von Ludovic Neurohr, \u00ab\u00a0Patchwork\u00a0\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<p>In der im letzten Jahr eingef\u00fchrten Kategorie der kleinen Blechbl\u00e4serensembles (von 3 bis 8 Musikern) will das Tuba Quartet aus V\u00e9troz (Fabien D\u00e9caillet und Nicolas Rey, Euphonium, Fabrice Fournier und Philippe Rapalli, Eb-Bass) ebenfalls seinen Titel verteidigen. Seine Konkurrenz wird durch die Sextette Les Trublions und Pers&rsquo;band sowie durch das Trio Doliflo vertreten sein. Aufgrund der Heterogenit\u00e4t der Formationen gibt es nat\u00fcrlich kein Pflichtst\u00fcck. Das Programm ist den Teilnehmern freigestellt.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Zeitplan<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Walliser Solistenmeisterschaft findet am Samstag, den 10. Dezember in Gr\u00f4ne statt und wird nach folgendem Zeitplan durchgef\u00fchrt:<\/p>\n\n\n\n<p>08.45 Uhr Beginn des Qualifikationswettbewerbs f\u00fcr Junioren.<\/p>\n\n\n\n<p>13.30 Uhr Beginn der Walliser Meisterschaft der Junioren, der Minis, der Quartette und der kleinen Ensembles.<\/p>\n\n\n\n<p>18.30 Uhr Ende der Meisterschaft<\/p>\n\n\n\n<p>19.00 Uhr Finale der Minis<\/p>\n\n\n\n<p>20.00 Uhr Grosses Finale der Junioren<\/p>\n\n\n\n<p>21.15 Uhr Rangverk\u00fcndigung und Preisverleihung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Walliser Meisterschaft der Solisten setzt ihre weibliche Revolution fort: Im letzten Jahr hatten die M\u00e4dchen das Podium der Junioren f\u00fcr sich beansprucht und das Double bei den Minis geschafft. 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