{"id":4603,"date":"2022-12-11T13:22:03","date_gmt":"2022-12-11T13:22:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cvsjq.ch\/?p=4603"},"modified":"2022-12-11T13:22:06","modified_gmt":"2022-12-11T13:22:06","slug":"lea-fugnanesi-aus-leukerbad-4-und-erneut-am-fuss-des-podiums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cvsjq.ch\/index.php\/de\/2022\/12\/11\/lea-fugnanesi-aus-leukerbad-4-und-erneut-am-fuss-des-podiums\/","title":{"rendered":"<strong>Lea Fugnanesi aus Leukerbad 4. und erneut am Fuss des Podiums<\/strong>"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Oriane Br\u00fcckel hat ihren Titel als Walliser Solistenmeisterin verteidigt. Nach dem Frauenrazzia von 2021 haben sich die Jungen zur\u00fcckgemeldet: Die beiden Baptiste, Varone und Fournier, sind auf dem Podest. Lea Fugnanesi aus Leukerbad 4. und erneut am Fuss des Podiums. Bei den Minis setzte sich die Dominanz der Frauen fort, aber L\u00e9a Boulnoix musste ihren Titel an Agathe Collombin abtreten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend dieser 27. Walliser Junior Solisten- und Quartettwettbewerb (WJSQW) vibrierten die S\u00e4le Recto-Verso und Giorla in<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00f4ne am Samstag unter den Kl\u00e4ngen von mehr als 300 Konkurrenten. Highlight des Tages war das Grosse Finale selbstverst\u00e4ndlich der k\u00fcnstlerische H\u00f6hepunkt der Veranstaltung und ein Feuerwerk der Virtuosit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie die Jurymitglieder feststellten, war das Grosse Finale wieder einmal auf einem sehr hohen Niveau. Auch wenn die Punktzahlen knapp waren, war der Sieg von Oriane Br\u00fcckel (Cornet, Lyre Conthey, 97 Punkte) durch den Applaus des Saals klar. Sie lag vor zwei Baptiste: Varone (Posaune, Echo du Prab\u00e9 Savi\u00e8se und ECV, 96) und Sauthier (Bariton, Union V\u00e9troz und BB 13*B, 95). Als erste Oberwalliserin landet Lea Fugnanesi (Bariton, Gemmi aus Leukerbad, Oberwalliser BB, 94, 4.) wie im letzten Jahr am Fuss des Podiums. Kilian Morath, (14!, Cornet, Laurentia Bramois), gewann den \u00ab\u00a0Nouvelliste\u00a0\u00bb-Preis f\u00fcr den j\u00fcngsten Finalisten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Noch ein bisschen mehr lyrische Nuancen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Finale betonte der englische Brass Band-Dirigent, Paul Holland, das hohe Niveau der jungen Walliser Musiker. \u00abAlle diese Jungen spielen extrem schwierige und sehr technische St\u00fccke. Viele k\u00f6nnten jedoch in den langsamen Passagen lyrischer sein, indem sie die Nuancen st\u00e4rker differenzieren, bis hin zum Pianissimo\u00bb, riet der Jurypr\u00e4sident. \u00abWeil sie sowohl die technischen als auch die lyrischen Passagen meisterten, machten die Finalisten den Unterschied\u00bb, f\u00fcgte Paul Holland hinzu.<\/p>\n\n\n\n<p>Henri-Michel Garzia, Soloposaunist des Sinfonieorchesters Basel, lobte nicht nur das Niveau, sondern auch die hervorragende Vorbereitung aller Teilnehmer. Er betonte: \u00abDiese Jungen sind sehr souver\u00e4n und engagieren sich auf eine Weise, die Freude bereitet\u00bb. Henri-Michel Garzia lobte abschliessend die Organisation des Wettbewerbs, die \u00abwie ein Schweizer Uhrwerk funktioniert. Das ist sehr wichtig, wenn man eine so grosse Anzahl von Kandidaten beurteilen muss.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Perfekte Gleichberechtigung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Jahr hatten sich 310 Solisten angemeldet, um sich in der neuen Umgebung der S\u00e4le Recto-Verso und Giorla in Gr\u00f4ne bei einem der gr\u00f6ssten Musikwettbewerbe der Schweiz zu messen. Unter all diesen Teilnehmern herrschte \u2013 zum ersten Mal \u2013<\/p>\n\n\n\n<p>ein fast perfektes Gleichgewicht zwischen den 155 M\u00e4dchen und 155 Jungen. Bei der ersten Ausgabe im Jahr 1995 hatten die M\u00e4dchen \u00abnur\u00bb 30 % der Teilnehmer ausgemacht. In der Zwischenzeit hat sich die Gesamtbeteiligung mehr als verdoppelt und die M\u00e4dchen haben ihren R\u00fcckstand komplett aufgeholt.<\/p>\n\n\n\n<p>Am letzten Samstag haben sich die jungen M\u00e4nner nach der Frauenschwemme des letzten Jahres zur\u00fcckgemeldet: Sie waren sechs von acht Finalisten bei den Junioren und f\u00fcnf von sieben bei den Minis.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Alle Junioren- und Kadettenmeister<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Neben den Finalrunden verleiht der CVSJQ in jeder der f\u00fcnf Kategorien einen Titel. Bei den Kadetten (14-16 Jahre) heissen die Champions Kilian Morath, (Laurentia Bramois) bei den Cornets, Fl\u00fcgelh\u00f6rnern und Trompeten, Tom Blanchut (Collongienne Collonges) bei den Es-H\u00f6rnern, Antoine Zeiter (Agaunoise St-Maurice) bei den Baritonen und Euphoniums und Joey Th\u00e9taz (Echo d&rsquo;Orny Orsi\u00e8res) bei den B\u00e4ssen. Baptiste Bobillier (Echo d&rsquo;Orny Orsi\u00e8res, Ambitus) gelingt der Doppelsieg bei den Posaunen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Junioren (17-20 Jahre) musste Oriane Br\u00fcckel ihren Titel am Instrument abgeben, und zwar an Liam Lattion (Echo d&rsquo;Orny Orsi\u00e8res, Ambitus) in der Kategorie Cornets, Fl\u00fcgelh\u00f6rner und Trompeten. Weitere Siege gingen an Th\u00e9o Frossard (Union instrumentale Liddes) bei den Es-H\u00f6rnern, an Marko Korunovic (Edelweiss Orsi\u00e8res, BB 13B) bei den B\u00e4ssen, an Baptiste Sauthier (Union V\u00e9troz, BB 13*B) bei den Euphoniums\/Baritonen und an Baptiste Varone (Echo du Prab\u00e9 Savi\u00e8se, ECV) bei den Posaunen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Beurteilung der Konkurrenten haben die Veranstalter acht unparteiische Experten ausserhalb des Kantons oder des Landes gew\u00e4hlt. Dieses Jahr waren die drei ausl\u00e4ndischen Juroren: Iain Culross, der Principal Solo Cornet der britischen Brass Band Leyland, der walisische Dirigent Paul Holland und der Franzose Henri-Michel Garzia, Soloposaunist des Basler Sinfonieorchesters. Sie wurden von f\u00fcnf Schweizer Juroren von ausserhalb des Wallis unterst\u00fctzt: Vincent Baroni (NE), Simon Estermann (LU), Herv\u00e9 Gr\u00e9lat (JU), Manuel Imhof (UR) und Nicolas Papaux (FR).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine Chance auf drei, sich zu qualifizieren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bemerkenswert ist, dass die Qualifikationen immer noch eine sehr schwierige H\u00fcrde sind. Denn nur 80 Solisten (je zur H\u00e4lfte aufgeteilt zwischen den 123 kleinen und 94 grossen Instrumenten) durften am Nachmittag (ab 13 Uhr) im Rahmen der Walliser Meisterschaft spielen, bei der die Experten im Tandem arbeiten. Anders gesagt: eine von drei Qualifikations-Chancen! Diese stehen anschliessend 1 zu 10, um das grosse Finale zu erreichen!<\/p>\n\n\n\n<p>Circa 200 Freiwillige widmen ihre Freizeit als Helfer und Mitwirkende zum Gelingen dieses Anlasses. Dieser wird seit der Gr\u00fcndung durch die Musikvereine Pers\u00e9verante Plan-Conthey, Marcelline Gr\u00f4ne und Concordia V\u00e9troz organisiert. Die fr\u00fcheren Ausgaben haben jedes Mal mehr als 1200 Personen angezogen, um diese Wettk\u00e4mpfe von hoher musikalischer Qualit\u00e4t zu verfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Grossz\u00fcgige Unterst\u00fctzung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Erfolg des 27. WJSQW belohnt auch die Grossz\u00fcgigkeit der Hauptsponsoren Loterie Romande, Raiffeisen, Groupe Mutuel, Oiken, Staat Wallis und Kantonaler Musikverband Wallis. Bei den Sonderpreisen hat der Preis des \u00abNouvelliste\u00bb den j\u00fcngsten Teilnehmer am grossen Finale ausgezeichnet: Kilian Morath aus Bramois (14!).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>\u00abWir haben das Notenblatt vergessen: Sie hat deshalb auswendig spielen m\u00fcssen!\u00bb<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die sch\u00f6ne Geschichte des Wettbewerbs<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Abenteuer einer jungen Mini ist nicht allt\u00e4glich. \u00abWir hatten das Notenblatt vergessen. Deshalb hat sie heute Vormittag bei der Qualifikation auswendig spielen m\u00fcssen\u00bb, erkl\u00e4rt die Mutter. Sie fragte die Veranstalter: \u00abW\u00e4re es m\u00f6glich, ihr Solo auszudrucken, denn ich bin mir sicher, dass sie ins Finale kommt!\u00bb Das wurde getan. Und die kleine Lena schaffte es tats\u00e4chlich in den exklusiven Kreis der sieben Finalisten. Bei so viel Weitsicht sollten sich die Organisatoren vielleicht \u00fcberlegen, ob sie die Mutter n\u00e4chstes Jahr als Expertin engagieren sollten!<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Meisterschaft der Quartette und der kleinen Ensembles<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Gebr\u00fcder Robyr entthronen das Tuba Quartett<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der 2. Ausgabe des Wettbewerbs f\u00fcr kleine Blechbl\u00e4serensembles (3 bis 8 Musiker) setzte sich das Trio Doliflo der Br\u00fcder Robyr aus Montana mit 95 Punkten gegen den Titelverteidiger, das Tuba Quartet aus V\u00e9troz (Fabien D\u00e9caillet und Nicolas Rey, Euphonium, Philippe Rapalli und Fabrice Fournier, Eb-B\u00e4sse), das 94 Punkte erreichte, durch. Olivier, Dominique und Florian Robyr spielten die \u00abSonate\u00bb f\u00fcr Horn, Trompete und Posaune, ein klassisches St\u00fcck von Francis Poulenc f\u00fcr Es-Horm und zwei Euphoniums. Auf dem 3. Rang erreichte das Sextett Les Trubilions (Emilier Pitteloud, Cindy Beytrison, Adeline Mayor, St\u00e9phane M\u00e9trailler, Olivier Journal et C\u00e9dric Pralong) 92 Punkte. Bei den \u00abklassischen\u00bb Blechbl\u00e4serquartetten (zwei Cornets, ein Es-Horn und ein Euphonium), die zum 25. Mal stattfanden (diese Kategorie wurde erst 1997 er\u00f6ffnet), konnte Alco&rsquo;Rythme aus Bagnes (Enzo Davoli, Fr\u00e9d\u00e9ric Voutaz, Florian Darbellay und Valentin Cl\u00e9ment; 97 Punkte) seinen Titel mit grossem Abstand verteidigen und lag 5 Punkte vor The Bondes and the Yellow (No\u00e9 Bezen\u00e7on, Julien Mabillard, Axelle Roux und L\u00e9ane Balet).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oriane Br\u00fcckel hat ihren Titel als Walliser Solistenmeisterin verteidigt. Nach dem Frauenrazzia von 2021 haben sich die Jungen zur\u00fcckgemeldet: Die beiden Baptiste, Varone und Fournier, sind auf dem Podest. Lea Fugnanesi aus Leukerbad 4. und erneut am Fuss des Podiums. 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