{"id":4886,"date":"2025-10-16T19:16:31","date_gmt":"2025-10-16T19:16:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cvsjq.ch\/?p=4886"},"modified":"2025-10-16T19:18:02","modified_gmt":"2025-10-16T19:18:02","slug":"der-sieg-beim-solistenwettbewerbwird-mit-einem-eigenen-solo-belohnt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cvsjq.ch\/index.php\/de\/2025\/10\/16\/der-sieg-beim-solistenwettbewerbwird-mit-einem-eigenen-solo-belohnt\/","title":{"rendered":"Der Sieg beim Solistenwettbewerbwird mit einem eigenen Solo belohnt"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Jean-Rapha\u00ebl Fontannaz<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Walliser Juniorsolisten- und Quartettwettbewerb (WJSQW) feiert seine 30. Ausgabe mit einer aussergew\u00f6hnlichen Belohnung: Der siegreiche Solist oder Solistin gewinnt ein neues, ihm oder ihr gewidmete Solost\u00fcck von Bertrand Moren. Zu den Favoriten z\u00e4hlen der amtierende Walliser Meister, Antoine Zeiter, und seine Zweitplatzierte, Julie Pralong, die sich gerade bei den&nbsp;<em>Solo Windband Awards<\/em>&nbsp;ausgezeichnet hat.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Mehr als 350 Blechbl\u00e4serinnen und Blechbl\u00e4ser werden sich am kommenden Sonntag, dem 7. Dezember, in Gr\u00f4ne messen. Zum dritten Mal in Folge sind darunter mehrheitlich junge M\u00e4dchen, deren Dominanz weiter zunimmt (52,4% der Anmeldungen). Wie auch immer wird jeder Bl\u00e4ser versuchen, unter den 80 Qualifizierten (40 Cornets und 40 grosse Instrumente) f\u00fcr die Walliser Meisterschaft am Nachmittag des 7. Dezembers mit von der Partie zu sein. Oder sogar am Grossen Finale um 20 Uhr teilnehmen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Triumph der Walliser Kompositionen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Entstehung einer Walliser Kompositionsindustrie wird nochmals best\u00e4tigt: Bei dieser 30. Ausgabe des WJSQW sind vier Walliser Komponisten die Favoriten der Solisten: Die Werke von Eddy Debons werden 79 Mal aufgef\u00fchrt, gefolgt von Bertrand Moren (68), Gilles Rocha (28) und Damien Lagger (9).<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammen mit dem Freiburger Jean-Fran\u00e7ois Michel (ebenfalls 9 Auff\u00fchrungen) haben diese Komponisten zwei Drittel der gespielten St\u00fccke geschrieben! Rechnet man die Werke von Bertrand Gay, Yvan Lagger und C\u00e9dric Verg\u00e8re hinzu, stammen beim 30. WJSQW sieben von zehn Solost\u00fccken aus der Romandie.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Walliser Solo\u2026 um zu gewinnen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Noch beeindruckender: Im vergangenen Jahr, mit nur einer Ausnahme aus den USA, hatten die f\u00fcnf oben zuerst genannten Musiker alle Solos komponiert, die im Finale der Junioren und der Minis gespielt wurden. Darunter auch die St\u00fccke, die von den Gewinnern aufgef\u00fchrt wurden! Nun scheint es, als m\u00fcsse man Musik \u201eMade in Valais\u201d interpretieren, um einen Solistenwettbewerb zu gewinnen!<\/p>\n\n\n\n<p>Und noch unglaublicher: Seit der Gr\u00fcndung des Wettbewerbs wurde Eddy Debons 1618 Mal gespielt, Bertrand Moren kommt auf 661 Auff\u00fchrungen, w\u00e4hrend Gilles Rocha die 300er-Marke fast erreicht hat. Man muss aber auch feststellen, dass sich die Interpretation von Walliser Musik auszahlt: In 29 Ausgaben hatten sich mehr als die H\u00e4lfte der Finalisten (52,4 %) f\u00fcr eine mit den dreizehn Sternen gestempelten Komposition entschieden!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Explosion der angemeldeten Ensembles<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit 281 Solisten war die Ausgabe 2024 des WJSQW einen leichten R\u00fcckgang verzeichnet. In diesem Jahr steigen die Zahlen wieder an (+11), sowohl bei den Junioren als auch \u2013 was noch wichtiger ist \u2013 bei den Minis. Und \u00fcberraschenderweise werden in der Kategorie Ensembles (eine freie Formation von drei bis acht Bl\u00e4sern) 60 Musikerinnen und Musiker \u2013 in neun Gruppen verteilt \u2013 gegeneinander antreten. Erfreulich ist auch die Entwicklung bei den \u00abtraditionellen\u00bb Brass-Quartetten: Nachdem sich 2024 keine Teilnehmer eingeschrieben hatten, haben sich dieses Jahr drei Formationen angemeldet.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Der WJSQW in Zahlen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Seit 1995 haben sich in 30 Ausgaben fast 10&rsquo;000 Jungen angemeldet.<\/li>\n\n\n\n<li>292 Solisten treten 2025 an (+11), darunter 116 Kadetten (14-16 Jahre) und 105 Junioren (17-20 Jahre).<\/li>\n\n\n\n<li>Im Einzelnen: 116 Cornets, 34 Es-H\u00f6rner, 32 Baritone und Euphonien, 33 Posaunen und 6 B\u00e4sse.<\/li>\n\n\n\n<li>F\u00fcnf Minis (10-13 Jahre) mehr als im Vorjahr, insgesamt 71: 49 Cornets, 11 Es-H\u00f6rner, acht Posaunen und drei Euphonien.<\/li>\n\n\n\n<li>Drei Quartette im Rennen mit dem Pflichtst\u00fcck \u201eStreamline Peaks\u201d von Paul Lovatt Cooper.<\/li>\n\n\n\n<li>Neun frei zusammengestellte Ensembles: zwei Oktette (!), ein Septett, ein Quintett und f\u00fcnf Quartette.<\/li>\n\n\n\n<li>17 Solisten kommen aus dem Edelweiss Orsi\u00e8res, 15 aus der Rosablanche Nendaz, 14 aus der Marcelline Gr\u00f4ne, 13 aus der Concordia V\u00e9troz und 12 aus der Agaunoise St-Maurice.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Gemeinde Orsi\u00e8res schickt \u2013 mit Abstand \u2013 die meisten Solisten (28), gefolgt von Sitten (19), V\u00e9troz (18), Crans-Montana, Nendaz und Val de Bagnes (14).<\/li>\n\n\n\n<li>Die Mehrheit der angemeldeten Teilnehmer (148, 50,7%) stammt aus dem Mittelwallis, 118 aus dem Unterwallis (40,4%) und 26 aus dem Oberwallis (8,9%), was einem Anstieg von 18% entspricht.<\/li>\n\n\n\n<li>Als Musiklehrer hat C\u00e9dric Jacquemettaz nicht weniger als 32 Sch\u00fcler angemeldet! Er liegt damit deutlich vor Yvan Lagger (19), Olivier Verg\u00e8res (18), Christian Pfammatter (17) und Sabrina D\u00e9l\u00e8ze (15).<\/li>\n\n\n\n<li>Beginn der Wettbewerbe um 8:45 Uhr, Finale der Minis um 19:00 Uhr und grosses Finale der Junioren um 20:00 Uhr<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jean-Rapha\u00ebl Fontannaz Der Walliser Juniorsolisten- und Quartettwettbewerb (WJSQW) feiert seine 30. Ausgabe mit einer aussergew\u00f6hnlichen Belohnung: Der siegreiche Solist oder Solistin gewinnt ein neues, ihm oder ihr gewidmete Solost\u00fcck von Bertrand Moren. 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