{"id":89,"date":"2012-12-08T08:21:49","date_gmt":"2012-12-08T08:21:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.cvsjq.ch\/?p=89"},"modified":"2012-12-08T08:21:49","modified_gmt":"2012-12-08T08:21:49","slug":"vincent-bearpark-hat-den-dreifachsieg-errungen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.cvsjq.ch\/index.php\/de\/2012\/12\/08\/vincent-bearpark-hat-den-dreifachsieg-errungen-2\/","title":{"rendered":"Vincent Bearpark hat den Dreifachsieg errungen"},"content":{"rendered":"<p class=\"T3\">Mit einem halben Punkt Vorsprung hat Vincent Bearpark dem Sieger des vorj\u00e4hrigen Wettbewerbs, J\u00e9r\u00e9my Coquoz, den ersten Podestplatz weggeschnappt und seinen dritten Walliser Titel feiern k\u00f6nnen. Genau der umgekehrte Ablauf als im Vorjahr. In der Kategorie der Minis hat Fanny Ev\u00e9quoz den ersten Platz erspielt. Der Oberwalliser C\u00e9dric Ritler ist 4. Bei den Quartetten siegt ein Neuling, das Jass Quartet in der Mittelklasse.<\/p>\n<table width=\"270\" cellpadding=\"10\" align=\"left\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cvsjq.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/CVSJQ12-Juniors-podium-DSC06553.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n<span style=\"font-size: xx-small;\"><i><b>Das Podest der Junioren (vlnr): Lionel Fumeaux (3.), Vincent Bearpark (1.), J\u00e9r\u00e9my Coquoz (2.).<\/b><\/i><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Anl\u00e4sslich dieser 18. Ausgabe des Walliser Junioren-Solisten- und Quartettwettbewerbs (WJSQW) im Kollegium Les Creusets in Sitten haben sich die fast 400 angemeldeten Solisten am Samstag 8. Dezember, einen spannenden Wettbewerb geliefert. Premiere: das grosse Finale wurde zum ersten Mal auf dem Lokalfernsehen Kanal 9 mit zweisprachigen Kommentaren ausgetragen.<\/p>\n<p>Diese letzte Konfrontation war einmal mehr gepr\u00e4gt von Kunst und Technik. Und der viel begehrte Titel des Walliser Meisters aller Kategorien ging an Vincent Bearpark (C\u00e9cilia von Chermignon, Valaisia BB), welchem das dreik\u00f6pfige englische Expertentrio einen halben Punkt mehr gab als dem Vorjahressieger J\u00e9r\u00e9my Coquoz (Concordia von Bagnes, BB 13*). Vor gut 1200 Zuh\u00f6rern lieferten sich die beiden Kornettisten ein atemraubendes und \u00e4usserst spannendes Finale, welches durch Lionel Fumeaux (Contheysanne von Aven, Concordia von V\u00e9troz und BB 13*B), der mit seiner Bassposaune die Bronzemedaille erspielte, erg\u00e4nzt wurde.<\/p>\n<p class=\"T3\">Das Wallis : einzigartig!<\/p>\n<p>Die drei englischen Experten waren von den Leistungen der jungen Walliser Solisten total verbl\u00fcfft. \u00ab\u00a0Das Niveau ist aussergew\u00f6hnlich hoch. Was ich geh\u00f6rt habe, geh\u00f6rt zu den absolut besten Leistungen, was ich in meinem Leben schon je geh\u00f6rt habe. Es war sowohl sehr ausdrucksvoll und sehr eindrucksvoll\u00a0\u00bb, hat sich Richard Marshall, Principal Kornettist bei der legend\u00e4ren englischen Black Dyke ausgedr\u00fcckt. \u00ab\u00a0F\u00fcr mich ist das Wallis bez\u00fcglich der Blechbl\u00e4ser einzigartig auf der Welt. Das Niveau ist unerreicht, nicht mal vom Yorkshire. Und vom Wallis kommen sowohl bemerkenswerte Solisten als auch Komponisten\u00a0\u00bb, erg\u00e4nzte Chris Thomas, Soloposaunist bei der Cory Band, dreifache Europameisterin zwischen 2008 und 2010.<\/p>\n<p>Richard Marshall war auch von der Anzahl der neuen Solost\u00fccke beeindruckt, die er entdeckt hat. \u00ab\u00a0Die Wahl der Musik ist sehr vielf\u00e4ltig. Das ist der positiv f\u00fcr den Wettbewerb, aber auch sehr motivieren f\u00fcr die jungen Musiker, die diese neuen St\u00fccke h\u00f6ren und vielleicht die Lust bekommen, diese im folgenden Jahr selbst zu interpretieren.\u00a0\u00bb Chris Thomas qualifiziert es als \u201ePrivileg\u201c, als Jurymitglied eines solchen Wettbewerbs amten zu k\u00f6nnen. \u00ab\u00a0Man sp\u00fcrt dieses besondere Ambiente, aber auch viel Freude. Der WJSQW ist wirklich eine Veranstaltung erster Klasse!\u00a0\u00bb<\/p>\n<p>Eine bemerkenswerte Tatsache des grossen Finale: drei Viertel der interpretieren Werke stammen von Walliser Komponisten. Die Werke von Yannick Romailler, Gilles Rocha und Eddy Debons wurden je ein Mal interpretiert und Bertrand Moren konnte drei seiner Kompositionen h\u00f6ren.<\/p>\n<p class=\"T3\">Bei den Minis: ein Oberwalliser auf dem 4. Rang<\/p>\n<table width=\"270\" cellpadding=\"10\" align=\"left\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cvsjq.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/CVSJQ12-Minimes-Ritler-DSC06368.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n<span style=\"font-size: xx-small;\"><i><b>C\u00e9dric Ritler, der einzige Oberwalliser Finalist (bei den Minis).<\/b><\/i><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Bei den Minis (10-13 Jahre) haben nicht weniger als f\u00fcnf Finalisten ein Werk von Eddy Debons, der meist interpretierte Komponist aus Savi\u00e8se, gew\u00e4hlt. Fanny Ev\u00e9quoz, Bariton bei der Pers\u00e9v\u00e9rante von Plan-Conthey, hat das Finale der Minis gewonnen und zwar mit dem St\u00fcck \u00ab\u00a0Intermezzo\u00a0\u00bb, vor Max-Emilien Debons, Kornettist bei der Rose des Alpes von Savi\u00e8se, mit \u00ab\u00a0Alvaro\u00a0\u00bb.<\/p>\n<table width=\"270\" cellpadding=\"10\" align=\"left\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cvsjq.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/CVSJQ12-Minimes-podium-DSC06502.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n<span style=\"font-size: xx-small;\"><i><b>Die Teilnehmer der Finale der Minis. Die Siegerin, Fanny Ev\u00e9quoz, ist die 2. (ab links).<\/b><\/i><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Diese beiden St\u00fccke sind neue Kreationen des Komponisten. Julien Roh, der Contheysanne von Aven, vervollst\u00e4ndigt das Podium mit seiner Posaune. Zu erw\u00e4hnen sei der 4. Rang des einzigen Oberwalliser Finalisten des Tages, von C\u00e9dric Ritler, Kornettist bei der Alpina von Wiler.<\/p>\n<p class=\"T3\">Champions nach Instrumentenkategorie: ein einziger Doppelsieg<\/p>\n<p>Ausser dem Titel des Gesamtwettbewerbs vergibt der WJSQW je einen Titel f\u00fcr die f\u00fcnf Instrumentenkategorien. Im Gegensatz zu dem, was in den letzten Jahren h\u00e4ufig vorgekommen ist, konnte nur ein Solisten in der Kategorie M\u00e4dchen\/Knaben (14-16 Jahre) auch den Sieg bei den Junioren (17-20 Jahren) holen. Es handelt sich dabei um eine Solistin, St\u00e9phanie Gaspoz (Echo des Glaciers von Vex), welche diese grossartige Leistung auf ihrem Euphonium erbringt. Die weiteren Gewinner der Kategorie M\u00e4dchen\/Knaben sind: Nicolas Moulin, der St\u00e9phania von Sembrancher und EC Ambitus, bei den Alth\u00f6rnern; Simon Dessimoz, der Conntheysanne von Aven, der BB 13*B und Constellation BB bei den Bassen. In den gleichen Formationen spielend holt sich Mathilde Roh den Sieg bei den Kornetten und Benjamin Piatti (Edelweiss von Orsi\u00e8res) bei den Posaunen.<\/p>\n<p>In der Kategorie Euphonium holt sich St\u00e9phanie Gaspoz (Echo des Glacier von Vex) den Sieg also auch in der Kategorie Junioren, vor Emile Th\u00e9taz (Edelweiss von Orsi\u00e8res und BB 13* B) und Romain Boulnoix (Lyre von Conthey). Bei den Posaunen geht der erste Platz an Lionel Fumeaux, vor Damien Lagger und Benjamin Piatti. Bei den Alth\u00f6rnern gewinnt Paul Crognaletti (Concordia von Bagnes und BB 13* B), vor Nicolas Moulin und Malika Vernay (Echo von Orny und EC Ambitus).<\/p>\n<p>Bei den Kornetten fand erneut ein \u00e4usserst spannender Kampf zwischen Vincent Bearpark und J\u00e9r\u00e9my Coquoz statt. Dabei geht der Sieg erneut an den Musiker von Chermignon, mit einem halben Punkt Vorsprung. Anthony Rausis (Edelsweiss von Orsi\u00e8res und BB 13*) vervollst\u00e4ndigt das Podium und erzielt den dritten Rang. Bei den B\u00e4ssen verteidigt Antoine H\u00e9ritier (Echo du Prab\u00e9 von Savi\u00e8se seinen 2011 erzielten Sieg erfolgreich, vor Simon Dessimoz (Contheysanne von Aven, BB 13*B und Constellation BB) und Mathis Fournier (Echo von Orny und EC Ambitus).<\/p>\n<p class=\"T3\">Immer mehr M\u00e4dchen<\/p>\n<p>Heuer hatten sich 360 Solisten f\u00fcr den WJSQW angemeldet, der zum 18. Mal wiederum im bestens geeigneten Kollegium Les Creusets in Sitten stattfand und einer der meistbesuchten Musikwettbewerbe in der Schweiz darstellt. Die 154 M\u00e4dchen (immerhin 42,8%) stellen eine der h\u00f6chsten Beteiligungen dar und bald werden gleich viele weibliche wie m\u00e4nnliche Musiker am Wettbewerb teilnehmen.<\/p>\n<p>Um all diese Konkurrenten zu bewerten, haben die Organisatoren neun Experten eingeladen, davon drei aus Grossbritannien:<\/p>\n<p>Derek Broadbent, der Bearbeiter von \u00abThe Floral Dance\u00bb f\u00fcr Brass Band, als Jurypr\u00e4sident, Richard Marshall, Solo-Kornettist der weltber\u00fchmten Black Dyke Band, gegenw\u00e4rtige Europameisterin, und Christopher Thomas, Soloposaunist der Cory Band, dreifacher Europameisterin (2008-2010). Diese drei britischen Experten wurden von sechs Schweizer Kollegen begleitet: Daniel Bichsel (BE), Jean-Claude Kolly (FR), Olivier Neuhaus (FR), Vincent Baroni (NE), Dominique Morel (FR) und Herv\u00e9 Gr\u00e9lat (JU).<\/p>\n<p class=\"T3\">1 : 3 \u2013 dies ist die Chance, am Finale teilzunehmen<\/p>\n<p>Die Ausscheidungen des Wettbewerbs fanden am Morgen statt und der eigentliche Wettbewerb am Nachmittag, w\u00e4hrend das Finale der Minis und jenes aller Kategorien am Abend in der grossen Turnhalle des Kollegiums Les Creusets \u00fcber die B\u00fchne ging.<\/p>\n<p>Am Morgen bewertet jeweils nur ein Jurymitglied die Darbietungen. Die Wahrscheinlichkeit, sich f\u00fcr den eigentlichen Wettbewerb zu qualifizieren, steht bei 1 : 3. Tats\u00e4chlich werden nur 80 Solisten (40 bei den 127 kleinen und 40 bei den 121 grossen Instrumenten) zur\u00fcckbehalten. Diese haben das Recht, am Nachmittag am eigentlichen Junioren-Solisten-Wettbewerb teilzunehmen, wo die Darbietungen jeweils von zwei Jurymitgliedern bewertet werden. Haargenau: eine Chance von drei!<\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"T3\">\u00dcberraschung bei den Quartetten<\/p>\n<table width=\"270\" cellpadding=\"10\" align=\"right\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cvsjq.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/12\/CVSJQ12-JassQuartet-6492.jpg\" alt=\"\" \/><br \/>\n<span style=\"font-size: xx-small;\"><i><b>Jass Quartet, Sieger bei den Quartetten.<\/b><\/i><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Diese 16. Ausgabe des Quartettwettbewerbs (diese Kategorie wurde erst 1997 ins Leben gerufen) ist dieses Jahr vom Schicksal stark beeintr\u00e4chtigt worden. Schon ein paar Wochen vor der Veranstaltung musste Chenda&rsquo;, die Gewinnerin des letzten Jahres in der Oberklasse, absagen. Dieses exklusiv weibliche Quartett musste auf eine Teilnahme wegen eines gl\u00fccklichen Ereignisses einer der Musikerinnen verzichten! Und das zweite angemeldete Quartett, AC\/DC, wollte dann nicht alleine den Wettkampf machen. In der Mittelklasse mussten sich auch die letztj\u00e4hrigen Gewinner, Les Frats&rsquo; Eh!? kurzfristig zur\u00fcckziehen: eine der Musikerinnen hatte sich unmittelbar vor dem Wettbewerb an der Hand verletzt.<\/p>\n<p>So wurden alle Pl\u00e4ne \u00fcber den Haufen geworfen! Ein Neuling, das JASS Quartet (Sara et Alexia Ghitti (Monthey) Sarah Dischl (V\u00e9troz) und J\u00e9r\u00f4me Lorenzetti (Ayent) wusste sich in dieser Situation zu profilieren. Es hat den Sieg errungen vor Julayaba (Julien Fournier, Laetitia Ec\u0153ur, Yannick Detraz und Bastien Jordan) aus Conthey, Gewinner der Ausgabe 2010 und A votre Port\u00e9e! (Janique Cheseaux, Delphine Panchard, Sabine Zeiter und Dominique Robyr) aus St-Maurice. Die Si M\u2019Sonnent (Laurent D\u00e9tienne, Cl\u00e9lia Milhit, M\u00e9gan Fellrath und Dany Bilardo) aus Saxon erg\u00e4nzen die Rangliste. Das Aufgabest\u00fcck, \u00abDistorsions\u00bb von Julien Roh, ist bei der Gelegenheit uraufgef\u00fchrt worden.<\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"T3\">Auf dem Kantonalfernsehen Kanal 9<\/p>\n<p>Der aussergew\u00f6hnliche Erfolg dieses 18. WJSQW belohnt auch die Grossz\u00fcgigkeit der Hauptsponsoren, n\u00e4mlich der Loterie Romande, des Staates Wallis und des Kantonalen Musikverbandes (WKMV). Dank der einmaligen Unterst\u00fctzung des WKMV und der kantonalen Dienstelle f\u00fcr Kultur konnte das grosse Finale auf dem Kantonalfernsehen Kanal 9 in zwei Sprachen ausgestrahlt werden. Bei den Spezialpreisen zeichnete jeder des Nouvelliste den j\u00fcngsten Teilnehmer am grosse Finale, St\u00e9phanie Gaspoz, 15-j\u00e4hrig, aus.<\/p>\n<p>In den 18 Jahren, in welcher der WJSQW stattfindet, haben fast 6300 Musikerinnen und Musiker daran teilgenommen. Gut 220 Freiwillige tragen zum guten Gelingen der Veranstaltung bei, die von der Pers\u00e9v\u00e9rante von Plan-Conthey, der Marcelline von Gr\u00f4ne und der Concordia von V\u00e9troz organisiert wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem halben Punkt Vorsprung hat Vincent Bearpark dem Sieger des vorj\u00e4hrigen Wettbewerbs, J\u00e9r\u00e9my Coquoz, den ersten Podestplatz weggeschnappt und seinen dritten Walliser Titel feiern k\u00f6nnen. Genau der umgekehrte Ablauf als im Vorjahr. In der Kategorie der Minis hat Fanny Ev\u00e9quoz den ersten Platz erspielt. Der Oberwalliser C\u00e9dric Ritler ist 4. 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